Rohstoffknappheit und Lieferengpässe – was ist dran?


Rohstoffknappheit und Lieferengpässe – was ist dran?

Teuerungen bei den Rohstoffen in Sicht – Rohstoffknappheit und Preiserhöhungen auch in der Installationsbranche

Rohstoffknappheit

In den letzten Tagen konnte man viele Gerüchte bzw. Stellungnahmen zur Problematik der Rohstoffknappheit, des Baustoff-Engpasses und diverser Preiserhöhungen hören. Schlagzeilen wie etwa „Baustellenstopp, Verfügbarkeit von Materialien nicht vorhanden, derzeit extrem hohe Rohstoffpreise, etc.“ sind keine Ausnahmen mehr…

Doch was ist tatsächlich dran an der Rohstoffknappheit?  Ist auch die Installations-Branche davon betroffen?

Wie gehen wir, die Firma Kausl im Unternehmen, mit diesen Preisschwankungen und den Lieferengpässen um? Näheres in unserem Artikel…


Aktuelle Situation der Rohstoff-Verfügbarkeit:

Rohstoffknappheit2Die Preise für Baustoffe sind den letzten Monaten aufgrund der Corona-Pandemie stark gestiegen, was zu großen Problemen auf Baustellen führt. Seit ungefähr des letzten Quartals 2020 gibt es bei den verschiedensten Materialien eine sehr dynamische Preisentwicklung. So ist Holz seit September um 15 bis 20 % teurer geworden, Mineralölerzeugnisse um 15 % und Betonstahl sogar um 30 %. Rund 50 % teurer sind momentan auch die Wärmedämmstoffen, teilweise auch bei Trockenbauprofilen.

Beängstigend ist vor allem die Entwicklung in der Baumetallbranche. Derzeit hört man vermehrt von fehlenden Rohlingen zur Herstellung von Blechscheren, von Lieferverzögerungen von Band- und Tafelblechen. Von Woche zu Woche sind immer mehr Handwerks- und Industriebranchen davon betroffen. Ob Holz- oder Chipmangel – ob Dämmstoffknappheit oder Preiswucher für die Miete von Übersee-Containern. Die Liste ließe sich endlos fortsetzen – die Mischung aus echten Materialengpässen, erhöhter Nachfrage, dem Aufbau von Lagerkapazitäten und anderen globalen Effekten ist explosiv.


Rohstoffknappheit und Preissteigerung in der Installationsbranche:

Rohstoffpreise und Logistik-Kosten gingen in den letzten Monaten rasant nach oben. Diverse Geräte, Produkte und Anlagen könnten aus diesem Grund auch teurer werden. Viele Betriebe sorgten daher schon vor, indem sie die verfügbaren Lagerflächen in den benötigten Materialien auffüllten.

Da die Rohstoffpreise für Stahl, Aluminium, Zink, Kupfer oder Kunststoff-Rohmaterial gestiegen sind, könnten aus diesem Grund auch Geräte, Produkte und Anlagen teurer werden. Denn es gibt kaum ein Produkt im Heizungs-, Lüftungs-, Klimatechnik oder Wassertechnik-Bereich, das ohne diese Materialien auskommt.

Die Erhöhung der Rohstoffe am Weltmarkt sowie die massiv gestiegenen Logistik-Kosten lassen erahnen, dass Hersteller darauf entsprechend reagieren – Produkte und Anlagen im Heizung-Lüftungs-Klima-Bereich könnten aus diesem Grund bald teurer werden.

Von einigen Herstellern im Heizungsbereich wurde es bereits offen ausgesprochen, dass sie in Betracht ziehen müssen, ihre Gerätepreise an die derzeitige Situation anzupassen. In weiterer Folge bedeutet dies natürlich, dass die Gasthermen, Wärmepumpen, Wärmetauscher oder Klimageräte in absehbarer Zeit teurer werden könnten.

Wie schon erwähnt könnte sich der Materialengpass zu einem Super -Gau für eine rasche konjunkturelle Entwicklung der gewerblichen Wirtschaft nach Ende der Pandemie entwickeln. Da keine keine Dämmstoffe, Holz und PVC-Rohre mehr geordert werden können, sind Baustopps und Bauunterbrechungen nicht mehr auszuschließen.


Gründe für die Preissteigerungen und Lieferengpässe:

Viele Börsenhändler und Aktienanleger haben damit gerechnet, dass nach der Corona-Pandemie die Wirtschaft wieder angekurbelt wird. Diese Zukunftsaussichten treibt natürlich die Preise in die Höhe.
Denn kostete beispielsweise das Industriemetall Kupfer im April 2020 noch rund 5.000 US-Dollar pro Tonne, so zahlte man Mitte April 2021 für die Tonne Cu bereits über 9.000 USD. Möchte nun ein Hersteller Bleche ordern für seine Geräte-Produktion, so muss dieser bis zu 90 % mehr dafür bezahlen, als die Monate zuvor.

Leider sind aber auch die Logistik-Preise gestiegen. Wenn ein Frachtcontainer von China nach Europa noch vor wenigen Monaten rund 3.000 Euro kostete, so muss man derzeit dafür rund 12.000,- Euro einkalkulieren. Wenn man aber noch dazu Pech hat, kann es passieren, dass ein ein anderer Importeur mehr für den Containertransport bezahlt – dann wird der „eigene“ Container in einem Hafen abgeladen, zwischengeparkt und erst viel später weitertransportiert. So kommen dann auch die verzögerten Lieferzeiten zustande und führt in weiterer Folge zu Produktionsausfällen.


Wie gehen wir – die Firma Kausl – mit der aktuellen Marktsituation um? Sind wir von Baustellenstopps/Preissteigerungen/Rohstoffknappheit bereits betroffen?

Rohstoffknappheit3

Die aktuelle Rohstoffsituation bringt zahlreiche Unsicherheiten und Herausforderungen in vielen Unternehmen mit sich, so auch in unserem.

Probleme wie Lieferengpässe treten auf, von denen wir bei der Firma Kausl bis dato noch nie zuvor betroffen waren. Die weltweit vorherrschende Rohstoffknappheit führt dazu, dass es zu Lieferengpässen, aber auch zu enormen Preissteigerungen am Markt kommt. Täglich erreichen uns unzählige E-Mails von Lieferanten, die uns über Preissteigerungen informieren, welche wir als Kausl GmbH natürlich berücksichtigen müssen und weiter kommunizieren.

Guter Service steht bei uns an oberster Stelle. Dazu zählt auch, dass wir Sie als Kundinnen und Kunden über relevante Veränderungen hinsichtlich unserer Angebote, Preisgestaltung etc. informieren und diese Informationen transparent halten. Kommt es zu Preisveränderungen oder Lieferengpässe bei den Rohstoffen, so gehen wir offen damit um und geben diese selbstverständlich an Sie weiter.

Um der Rohstoffknappheit entgegenzuwirken raten wir Ihnen, größere Projekte wie Neubau, Sanierungsarbeiten oder Heizungstausch etc. früh genug zu planen (am besten im Vorjahr), damit wir Materialien für Sie im Voraus bestellen können. Es könnte sonst nämlich gut sein, dass sich die Preise von Produkten bzw. Geräten rasant in die Höhe bewegen und/oder erst zu einem späteren Zeitpunkt geliefert werden. Dies hat für Sie nicht nur Renovierungsverzögerungen, sondern vor allem ungeplante und ungewollte Mehrkosten zur Folge.

Zusätzlich steuern wir als Kausl GmbH der Knappheit der Rohstoffe entgegen, indem wir ausreichend Materialien für unsere Kundinnen und Kunden vorbestellen. Frühzeitige Planung auf Unternehmer- aber auch Kundenseite, kann hier Abhilfe schaffen. Auch Baustellenstopps konnten bis zum jetzigen Zeitpunkt so verhindert werden


Fazit:

Die aktuelle Situation ist derzeit für alle Beteiligten sehr herausfordernd. Wir hoffen aber, dass dies kein langfristiger Trend in der aktuellen Preisentwicklung ist und sich der Markt mittelfristig wieder selbst reguliert.

Wichtig ist, dass frühzeitig geplant wird, um so Lieferengpässe und Preiserhöhungen vorbeugen zu können. Für uns ist wichtig, dass wir unsere Kundinnen und Kunden über mögliche Preiserhöhungen am Laufenden halten. Wir kommunizieren mögliche Veränderungen im Vorfeld. 

 

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