Richtig heizen im Frühling: Diese Fehler kosten viel Geld!


Richtig heizen

Richtig heizen im Frühling ist entscheidend, um sowohl Komfort als auch Energieeffizienz zu gewährleisten. Während die Tage länger werden und die Sonne mehr Wärme spendet, ist es wichtig, unsere Heizungen intelligent anzupassen, um unnötige Kosten zu vermeiden.

In diesem Blogartikel werden wir uns mit bewährten Strategien für das optimale Heizen im Frühling befassen und dabei auch die Fehler aufdecken, die zu hohen Kosten führen können. Von der Nutzung der Sonnenenergie bis zur effizienten Einstellung der Heizsysteme zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihre Wohnräume angenehm temperieren und gleichzeitig Geld sparen können, während wir uns auf die wärmeren Monate des Jahres freuen…


Welche Fehler führen zu hohen Kosten beim Heizen?

1. Heizthermostate rauf und runter drehen:

Selbst bei den unbeständigen Wetterbedingungen des Frühlings ist die konsistente Beibehaltung der Heiztemperatur eine effektive Methode, um Energie zu sparen. Indem Sie die Raumtemperatur konstant halten, können Sie vermeiden, dass die Heizung häufig ein- und ausgeschaltet wird, was zu einem erhöhten Energieverbrauch führen kann. Diese Strategie ist besonders effizient, da sie es ermöglicht, die Wärme im Raum gleichmäßig zu verteilen und so den Komfort zu verbessern, ohne unnötige Kosten zu verursachen.

Faustregel:

Eine grundlegende Regel, die auch bei wechselnden Außentemperaturen gilt, ist, einen kühlen Kopf zu bewahren und möglichst wenig am Thermostat zu verstellen. Viele Experten werden Ihnen deswegen vom Verstellen des Heizkörperthermostate abraten, da das häufige Verstellen zu viel Energie benötigt und so zu höheren Heizkosten führt. Ein vollständig aufgedrehtes Thermostat erwärmt die Wohnung nicht schneller. Es ist ratsamer, die Temperatur tagsüber konstant und auf niedriger Stufe zu halten. Auf diese Weise kann die individuelle Wohlfühltemperatur schneller erreicht werden, wenn die Außentemperaturen wieder in Richtung Gefrierpunkt fallen.

2. Komplettes Abschalten der Heizung:

Selbst bei wärmerem Frühlingswetter ist es ratsam, die Heizung nicht komplett abzuschalten, wenn man die Wohnung bzw. das Haus verlässt. Diese vermeintliche Sparsamkeit kann sich als kostspielig erweisen, da die Wohnung schnell auskühlt und es dann abends länger dauert, die Räume wieder aufzuheizen. Besonders in Altbauten mit schlechterer Dämmung ist dieser Effekt spürbar.

Senken Sie anstatt des kompletten Abschaltens der Heizunsanlage, nur die Raumtemperatur. Eine konstant niedrige Heizstufe während der Abwesenheit, idealerweise zwischen 16 und 18 Grad, trägt zur Energieeffizienz bei. Das Schließen von Türen kann ebenfalls zur Energieeinsparung beitragen.

Eine einfache Faustregel besagt:

Jedes Grad weniger an Raumtemperatur spart etwa sechs Prozent Energie. Indem man die Temperatur um vier Grad senkt – zum Beispiel von 20 auf 16 Grad – kann man beachtliche 24 Prozent Energie einsparen. Auf Stufe zwei des Thermostats wird die Temperatur konstant auf 16 Grad gehalten. Dennoch sollte die Temperatur nicht darunter fallen, um Schimmelbildung zu vermeiden.

Auch im Frühling ist regelmäßiges Lüften wichtig. Aufgrund der höheren Luftfeuchtigkeit zu dieser Jahreszeit kann das Lüften wieder länger ausfallen als im Winter: Es wird empfohlen, zwischen zehn und 15 Minuten, drei bis vier Mal am Tag zu lüften.

3. Heizkörper reinigen auslassen:

Ein weiterer Tipp von Experten, um jetzt Energie zu sparen, ist eine gründliche Reinigung der Heizkörper. Verschmutzte Heizkörper arbeiten weniger effizient und benötigen daher mehr Energie, um die gewünschte Heizleistung zu erzielen. Daher lohnt es sich, die Heizkörper von Staub und Schmutz zu befreien, insbesondere in den Zwischenräumen.

Wichtiger Hinweis:

Im Badezimmer können Heizkörper besonders verschmutzt sein aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit. Bevor Sie mit der Reinigung beginnen, sollten Sie die Heizkörper ausschalten und warten, bis sie vollständig abgekühlt sind. So können Sie nicht nur die Effizienz Ihrer Heizung verbessern, sondern auch Energie und Kosten sparen.


Wie kann man richtig Heizen im Frühling?

Natürlich existiert keine universelle Formel für das ideale Heizen während der Übergangszeit. Schließlich ist das Empfinden von Wärme individuell verschieden. Dennoch können Richtlinien und Ratschläge dabei helfen, die optimale Heizstrategie für jeden Einzelnen zu finden.

  1. Die richtige Raumtemperatur ist entscheidend:
    Aus gesundheitlicher Perspektive beträgt die optimale Raumtemperatur im Frühjahr etwa 20 Grad Celsius für Wohn- und Arbeitszimmer sowie 24 Grad Celsius für das Badezimmer. Für das Schlafzimmer und die Küche reichen hingegen Temperaturen von 16 bis 18 Grad aus. Es ist wichtig zu beachten, dass Temperaturen unter 14 Grad das Risiko von Schimmelbildung erhöhen können. Um diesem vorzubeugen, ist es ratsam, die Heizungsanlage auf niedriger Stufe zu betreiben anstatt sie komplett auszuschalten.
  2. Länger lüften und die Wärme im Raum behalten:
    Effektives Heizen und Lüften im Frühling gehen Hand in Hand. Im Vergleich zum Winter können die Fenster nun bis zu 15 Minuten geöffnet bleiben, da die wärmere Außenluft weniger Feuchtigkeit aus dem Raum transportiert. Ein günstiger Zeitpunkt für das Lüften ist am Nachmittag, wenn die Luft noch warm ist.Die Sonnenstrahlen heizen tagsüber die Räume und Möbel auf. In einigen Fällen werden sie sogar so warm, dass die Heizkörper nicht mehr benötigt werden. Um diese Wärme zu bewahren, ist es ratsam, bei Einbruch der Dunkelheit die Rollläden oder Jalousien herunterzulassen. Die Dauer, wie lange die Wände und Möbel warm bleiben, hängt auch vom energetischen Zustand des Gebäudes ab. Das Herunterlassen der Rollläden und Jalousien verhindert zudem, dass die kalte Außenluft die Räume abkühlt.

Welche Möglichkeiten gibt es, die Heizung im Frühling zu optimieren, um „richtig“ heizen zu können?

Zur Verbesserung der Heizungsleistung im Frühling bieten sich zwei effektive Maßnahmen an: Zum einen der hydraulische Abgleich mit der Möglichkeit eines Pumpentauschs und zum anderen die Feinjustierung der Heizkurve. Diese Schritte können dazu beitragen, die Effizienz der Heizungsanlage zu steigern und den Komfort in Ihrem Zuhause zu maximieren.

  1. Optimierung für das richtige Heizen im Frühling: Hydraulischer Abgleich für gleichmäßige Wärmeverteilung:
    Für eine effektive Wärmebalance ist ein hydraulischer Abgleich entscheidend. Oftmals erhalten Räume in der Nähe des Heizkessels zu viel Wärme, während entferntere Räume nicht ausreichend beheizt werden, da das Heizwasser nicht bis zu ihnen gelangt. Ein hydraulischer Abgleich korrigiert diesen Effekt, indem ein Fachmann den Anlagendruck so einstellt, dass jeder Raum die benötigte Menge an Heizwasser erhält.Im Rahmen dieses Prozesses kann es sinnvoll sein, auch die Heizungspumpe zu aktualisieren, insbesondere wenn das vorhandene Modell veraltet ist. Konventionelle Pumpen arbeiten mit konstanter Leistung und verbrauchen daher unnötig viel Strom. Eine Hocheffizienzpumpe hingegen passt ihre Leistung den Anforderungen an, was zu einem geringeren Stromverbrauch führt und sowohl den Geldbeutel als auch die Umwelt entlastet.
  2. Heizkurve optimal einstellen und Heizkosten senken im Frühling:
    Die individuelle Anpassung der Heizkurve hat einen großen Einfluss auf die Wärmemenge und damit auf die Entwicklung der Heizkosten. Dieser Schritt berücksichtigt den spezifischen Heizbedarf und optimiert entsprechend die Heizleistung. Besitzer einer Heizungsanlage mit witterungsgeführter Regelung sollten besonders im Frühling diese Maßnahme ergreifen. Weitere Einzelheiten zur Durchführung finden Sie im Artikel ‚Heizkurve einstellen‘. Neben dieser Maßnahme gibt es weitere Möglichkeiten, um die Heizung im Frühling richtig zu optimieren:- Dämmung offener Heizungsrohre
    – Entlüften der Heizkörper
    – Umstellung von analogen auf digitale Thermostate
  3. Frühlingszeit für den Austausch der Heizungsanlage nutzen:
    Wenn die bisherigen Optimierungsmaßnahmen nicht den gewünschten Erfolg bringen, könnte ein Austausch des veralteten Heizkessels erforderlich sein. Dies ist keine ungewöhnliche Maßnahme, da das durchschnittliche Alter aller in Deutschland betriebenen Heizkessel bei 17,6 Jahren liegt. Angesichts der Tatsache, dass die Effizienz nach dem 15. Betriebsjahr nachlässt, ist es ratsam, eine Heizungserneuerung zu erwägen. Weitere Informationen dazu finden Sie auf unserer Website.
  4. Frühlingszeit für den Austausch der Heizungsanlage nutzen
    Wenn die bisherigen Optimierungsmaßnahmen nicht den gewünschten Erfolg bringen, könnte ein Austausch des veralteten Heizkessels erforderlich sein. Dies ist keine ungewöhnliche Maßnahme, da das durchschnittliche Alter aller in Österreich betriebenen Heizkessel bei 20 Jahren liegt. Angesichts der Tatsache, dass die Effizienz nach dem 15. Betriebsjahr nachlässt, ist es ratsam, eine Heizungserneuerung zu erwägen. Weitere Informationen dazu finden Sie auch hier <Heizungsmodernisierung>.

Richtig heizen: Wann im Früjahr die Heizung ausschalten?

Im Frühjahr sollte man die Heizung idealerweise ausschalten, wenn die Außentemperaturen konstant über den Raumtemperaturen liegen und keine zusätzliche Heizung mehr benötigt wird, um die gewünschte Raumtemperatur zu erreichen. Dies ist ein wichtiger Aspekt des richtigen Heizens im Frühling. Die genaue Zeitpunkt kann je nach Region und Wetterbedingungen variieren. Eine gute Faustregel ist jedoch, die Heizung auszuschalten, sobald die Tage wärmer werden und keine Heizung mehr benötigt wird, um ein angenehmes Raumklima zu erreichen.


Sollte man im Mai noch heizen?

Im Mai kann es je nach Region und Wetterlage durchaus noch erforderlich sein, zu heizen, insbesondere in den Morgen- und Abendstunden, wenn die Temperaturen sinken. Es hängt auch von individuellen Präferenzen und dem gewünschten Raumklima ab. Grundsätzlich ist es ratsam, die Heizung entsprechend den tatsächlichen Temperaturbedingungen einzusetzen, um Komfort und Energieeffizienz zu gewährleisten.


Wie sollte man am besten heizen?

Am besten heizt man effizient, indem man die Raumtemperatur konstant hält, regelmäßig lüftet, Türen zwischen beheizten und unbeheizten Räumen geschlossen hält und nachts die Heizung oder Heizkörper auf Absenkbetrieb stellt.


Wie heizt man richtig und günstig?

Um richtig und kostengünstig zu heizen, sollten Sie folgende Maßnahmen beachten:

  1. Effiziente Nutzung der Heizung: Halten Sie die Raumtemperatur konstant auf einem angenehmen Niveau und vermeiden Sie übermäßiges Heizen. Stellen Sie die Heizung oder Heizkörper in den Absenkbetrieb, wenn sie nicht benötigt werden, zum Beispiel nachts oder wenn Sie das Haus verlassen.
  2. Regelmäßiges Lüften: Lüften Sie regelmäßig, um die Luftfeuchtigkeit zu regulieren und die Luftqualität zu verbessern. Stoßlüften für einige Minuten ist effektiver als dauerhaftes Fensterkippen und spart Energie.
  3. Effiziente Nutzung der Sonnenenergie: Nutzen Sie die Sonnenwärme, indem Sie tagsüber die Vorhänge öffnen und die Räume erwärmen lassen. Schließen Sie sie nachts, um die Wärme im Raum zu halten.
  4. Dämmung und Abdichtung: Stellen Sie sicher, dass Ihr Zuhause gut isoliert ist, um Wärmeverluste zu minimieren. Dämmen Sie auch Heizungsrohre und achten Sie auf undichte Fenster und Türen.
  5. Regelmäßige Wartung: Sorgen Sie für eine regelmäßige Wartung Ihrer Heizungsanlage, um deren Effizienz sicherzustellen und mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen.

Indem Sie diese Tipps befolgen, können Sie effizient und kostengünstig heizen und gleichzeitig den Komfort in Ihrem Zuhause erhöhen.


Wie stelle ich meine Heizung am sparsamten ein?

Um Ihre Heizung am sparsamsten einzustellen und dennoch ein angenehmes Raumklima zu erreichen, können Sie folgende Schritte befolgen:

  1. Thermostat richtig einstellen: Halten Sie die Raumtemperatur konstant auf einem angenehmen Niveau, idealerweise zwischen 18 und 22 Grad Celsius. Vermeiden Sie übermäßiges Heizen und stellen Sie das Thermostat entsprechend ein.
  2. Zeitschaltuhr verwenden: Nutzen Sie eine programmierbare Zeitschaltuhr, um die Heizung nur dann einzuschalten, wenn Sie zu Hause sind und sie tatsächlich benötigen. So vermeiden Sie unnötigen Energieverbrauch, wenn Sie abwesend sind.
  3. Heizkörperthermostate richtig einstellen: Stellen Sie die Heizkörperthermostate so ein, dass sie die Raumtemperatur auf einem konstanten Niveau halten. Schließen Sie die Türen zu wenig genutzten Räumen und regulieren Sie die Heizleistung entsprechend.
  4. Effizientes Lüften: Lüften Sie regelmäßig, um die Luftfeuchtigkeit zu regulieren und die Luftqualität zu verbessern, aber vermeiden Sie übermäßiges Lüften, um Wärmeverluste zu minimieren. Stoßlüften für einige Minuten ist effektiver als dauerhaftes Fensterkippen.
  5. Wartung durchführen: Stellen Sie sicher, dass Ihre Heizungsanlage regelmäßig gewartet wird, um ihre Effizienz sicherzustellen und mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen.

Indem Sie diese Tipps befolgen, können Sie Ihre Heizung sparsam einstellen und gleichzeitig ein komfortables Raumklima gewährleisten. Tolle Tipps, wie Sie ganz leicht Energiekosten sparen können, finden Sie auch hier: <mehr zu Energiekosten sparen>.


Unsere Tipps für das richtige Heizen im Frühling auf einen Blick zusammengefasst:

  1. Stoßlüften: Drei- bis viermal täglich für jeweils 10 Minuten lüften, vorzugsweise am Nachmittag.
  2. Hydraulischer Abgleich: Lassen Sie einen hydraulischen Abgleich durchführen.
  3. Anpassung der Heizkurve: Passen Sie die Heizkurve an, insbesondere bei Anlagen mit witterungsgeführter Regelung.
  4. Heizungsmodernisierung: Erwägen Sie den Austausch alter und ineffizienter Heizungsanlagen und nutzen Sie mögliche Förderungen für die Modernisierung.
  5. Heizung nicht ausschalten: Schalten Sie die Heizung nicht komplett ab, sondern senken Sie sie nur ab, um passende Raumtemperaturen zu erhalten.

Sollte man nicht genutzte Räume heizen?

Es ist in der Regel nicht erforderlich, Räume zu heizen, die nicht genutzt werden. Das Heizen solcher Räume verursacht unnötige Energiekosten und führt zu einem höheren Verbrauch. Stattdessen ist es sinnvoll, die Heizung in diesen Räumen abzusenken oder ganz auszuschalten, um Energie zu sparen. Es ist jedoch wichtig, darauf zu achten, dass die Temperatur nicht zu stark absinkt, um Feuchtigkeits- und Schimmelprobleme zu vermeiden. Gelegentliches Lüften und eine angemessene Raumtemperatur können dazu beitragen, die Luftfeuchtigkeit zu regulieren und ein gesundes Raumklima aufrechtzuerhalten.


Fazit:

Auch wenn die Frühlingstemperaturen teilweise sehr hoch sind, ist es ratsam, die Heizungsanlage nicht komplett abzuschalten. Eine Reduzierung auf Sparflamme verhindert Feuchtigkeits- und Kälteschäden in den Räumen. Der Frühling bietet eine ideale Gelegenheit zur Optimierung der Heizung. Ausreichend Vorlaufzeit ermöglicht eine gründliche Planung und Umsetzung. Kleine Optimierungsmaßnahmen wie der Pumpentausch oder der hydraulische Abgleich können staatliche Fördermittel in Anspruch nehmen. Attraktive Programme unterstützen auch die Erneuerung des gesamten Heizkessels.

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