Kausl GmbH 17. Februar 2026 0 Kommentare

Sauber Heizen für Alle: Gratis Heizungstausch – ist das möglich?

Förderung: Sauber Heizen für Alle

Sauber Heizen für Alle – Förderung:

Mit 2026 setzt Österreich ein starkes Zeichen für den Klimaschutz: Fossile Öl- und Gasheizungen sollen zunehmend klimafreundlichen Lösungen weichen.

Damit die Wärmewende für alle leistbar bleibt, richtet sich die Förderung „Sauber Heizen für Alle“ gezielt an einkommensschwache Haushalte – und ermöglicht unter bestimmten Voraussetzungen eine Förderung von bis zu 100 % der Investitionskosten.


 

Was ist „Sauber Heizen für Alle 2026“?

„Sauber Heizen für Alle“ ist ein bundesweites Förderangebot im Rahmen der österreichischen Klimastrategie. Es unterstützt Haushalte mit geringem Einkommen dabei, veraltete Öl-, Gas- oder elektrische Direktheizungen durch nachhaltige Heizsysteme wie Wärmepumpen, Biomasse oder Fernwärme zu ersetzen.

Erfüllen Antragsteller die festgelegten Einkommensgrenzen sowie die technischen Anforderungen, können die förderfähigen Investitionskosten vollständig übernommen werden – im besten Fall zu 100 Prozent.


 

Wer profitiert und wie hoch ist die Förderung?

 

  • Haushalte mit niedrigem Nettoeinkommen können den Austausch ihrer alten Heizung bis zu 100 % gefördert bekommen.

  • Die Einkommensgrenzen orientieren sich z. B. an Sozialhilfe-Leistungen oder Wohnbeihilfe-Kriterien; genaue Werte werden je nach Bundesland geprüft

Typisch gefördert werden klimafreundliche Alternativen wie:

  • Wärmepumpen (Luft-Wasser, Sole-Wasser, Wasser-Wasser)

  • Biomasseheizungen (Pellets, Hackgut, Holz)

  • Anschluss an regenerative Nah- oder Fernwärme

 

Laut aktuellen Richtlinien liegen die Kostengrenzen etwa bei:

  • Nah- oder Fernwärme: bis ~ € 28.469,-

  • Pellets- oder Hackgutkessel: bis ~ € 36.180,-

  • Scheitholz: € 30.055,-

  • Luftwärmepumpe: € 25.586,-
  • Erd- & Grundwasserwärmepumpe: € 37.550,-

 

Beispiel 1: Förderung Sauber Heizen für Alle

 


Beispiel 2: Förderung Sauber Heizen für Alle


 

Voraussetzungen & Antrag:

Alle Eigentümerinnen und Eigentümer von Ein-, Zwei- oder Reihenhäusern in Österreich können einen Antrag stellen.

Voraussetzung dafür ist:

  • Alte fossile Heizung muss stillgelegt und ordnungsgemäß entsorgt werden.

  • Nachweis über Einkommen (bei „Sauber Heizen für Alle“).

  • Energieberatungsprotokoll kann erforderlich sein (besonders bei Kesseltausch-Förderung).

Die Registrierung und Antragstellung für Förderungen läuft bis längstens 31.12.2026, solange Budgetmittel nicht vorher ausgeschöpft sind. Weitere Informationen zur Förderung „Sauber Heizen für Alle“ finden Sie auch hier <Förderungsinformationen>.


 

Fazit:

2026 ist ein entscheidendes Jahr für die Wärmewende in Österreich: Klimafreundliches Heizen wird stärker gefördert als je zuvor, und für einkommensschwache Haushalte kann der Umstieg auf Wärmepumpen, Fernwärme oder Biomasseheizungen unter bestimmten Bedingungen ganz ohne eigene Kosten möglich sein. Eine frühzeitige Planung, Energieberatung und rechtzeitige Antragstellung sind dabei entscheidend, da Fördermittel begrenzt sind und nach dem Prinzip „first come, first served“ vergeben werden. Informationen zu anderen Förderungen erhalten Sie auch hier: Heizungsförderung 2025: Alle Zuschüsse im Überblick.

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