Heizungswartung: Was ist vom Profi zu machen und was können Sie selbst erledigen?


Heizungswartung: Was ist vom Profi zu machen und was können Sie selbst erledigen?

Heizungswartung vor der nächsten Heizungssaison

Heizungswartung

Die meisten von uns wollen es zwar noch nicht hören, aber schön langsam neigt sich der Sommer dem Ende zu und die verregnete und kalte Jahreszeit steht vor der Tür. Somit müssen auch die Heizkessel wieder Höchstleitungen erbringen.
Das Eigenheim muss wieder geheizt werden, was bedeutet, dass die Heizung wieder auf Dauerbetrieb läuft.

Doch bevor die Heizung nach dem Sommer wieder angestellt wird, sollten Sie ihre Heizung von ihrem Installateur durchchecken lassen. Zum einen hat es den Grund, dass so ein plötzlicher Heizungsausfall vorgebeugt und zum anderen die Betriebsdauer der Heizung durch regelmäßige Kontrollen verlängert werden kann. Jedoch nicht für alles braucht man immer gleich einen Installateur, einige Dinge können auch selbst zuhause kontrolliert werden.

Was Sie selbst machen können, und wofür ein Profi her muss, erfahren Sie hier…


Warum ist eine Heizungswartung sinnvoll?

Jedes Jahr, gleich nach dem Sommer, wenn die Herbsttage grüßen lassen, sollte die Heizung bevor sie zum ersten Mal eingeschaltet wird, einem Gesundheitscheck unterzogen werden.Heizungswartung

Es spielt keine Rolle, ob Sie MieterIn oder HausbesitzerIn sind, bevor die Heizung das erste Mal aufgedreht wird, sollte sie unbedingt einer kleinen Wartung unterzogen worden sein.
Und zwar nicht nur, dass so diverse Schäden früh genug erkannt werden und in weiterer Folge teure Reparaturen vorgebeugt werden können, sondern auch aus dem Grund, weil eine gut funktionierende Heizung effizienter arbeitet und Kosten reduziert.

Bei einer Heizungswartung werden die derzeitigen Einstellungen genau kontrolliert und vom Sommerbetrieb in den Winterbetrieb gestellt. Nur aufgrund der korrekten Einstellungen kann ein großer Heizmehrwert und Ersparnisse bei den Heizkosten erzielt werden.

Wichtig ist aber auch, dass eine solche Wartung regelmäßig vorgenommen wird. Bei dem Wartungstermin sollte dann auch gleich die komplette Anlage überprüft und bei Bedarf Verschleißteile ausgetauscht werden.

Der Installateur muss dann auch mit Hilfe eines speziellen Messgerätes die Einstellungen des Brenners kontrollieren – das ermöglicht im Winter einen effizienten und damit kostengünstigen und emissionsarmen Betrieb der Heizung.

Was wir auf jeden Fall all unseren Kunden raten ist, dass nach ungefähr 20 Jahren die Heizung überprüft wird, ob die Heizung ausgetauscht bzw. saniert werden muss.

Zusammengefasst hier die wichtigsten Gründe, warum die Heizung regelmäßig gewartet und überprüft werden sollte:

– zuverlässiger Heizbetrieb ohne unerwartete Ausfälle
– sinkende Heizkosten durch Reinigung und Optimierung der Heizungsanlage
– längere Lebensdauer durch rechtzeitiges Ersetzen von Verschleißteilen

Eine jährliche Heizungswartung macht daher auf jeden Fall Sinn. Auch die Hersteller von Heizungsanlagen schreiben in den meisten Fällen eine jährliche Wartung vor. Anderenfalls erlischt in den meisten Fällen die Gewährleistungspflicht bei Schäden, die auf schlechte oder unterlassene Wartung zurückzuführen sind. Das bedeutet, dass Sie für alle Reparaturkosten selbst aufkommen müssen.


Das macht der Experte bei einer Heizungswartung:

Heizungen sollen möglichst effektiv und effizient arbeiten, Energie sparen und besonders in der kalten Jahreszeit zuverlässig für behagliche Wärme sorgen. Denn niemand möchte im Winter eine Heizungsausfall erleiden und möglicherweise einige Zeit im „kalten“ sitzen. Daher ist eine jährliche Heizungswartung sinnvoll.

Daher empfehlen wir, dass ein Experte zu Ihnen nachhause kommt und die Anlage auf Herz und Nieren prüft. Vor allem, wenn die Heizung schon mehrere Jahre am „Buckel“ hat. Der Installateur überprüft die Heizungsanlage alle sicherungs- und regelungstechnischen Einrichtungen, inspiziert und reinigt den Kessel, den Wärmetauscher und den Brenner. Außerdem führt er eine ordnungsgemäße Abgasmessung durch. Falls das Heizsystem schon ausgedient hat, wird er Ihnen auch eine Empfehlung für eine Modernisierung der Heizungsanlage geben, damit Sie nicht zu viel Energie verbrauchen.


Das können Sie selbst zuhause bei Ihrer Heizung kontrollieren:

Doch auch Anlagenbesitzer selbst können etwas tun und die Heizung auf Mängel oder Defekte prüfen und die Heizung so für die kühleren Tage vorbereiten.

Zunächst würden wir Ihnen empfehlen, alle Heizkörper im Haus zu kontrollieren, ob diese dicht sind.
Checken Sie den Wasserdruck in der Heizungsanlage. Diesen können Sie am Manometer am Heizkessel der Therme ablesen. Ein Mindest- und ein Maximaldruck sind darauf in den meisten Fällen farblich markiert. Füllen Sie also Wasser nur bis knapp unter der Maximalmarke ein, da sich das Wasser während des Heizens ausdehnen wird und sich so der Druck in den Leitungen erhöht.

Weiters können Sie die Heizkörper entlüften. Schrauben Sie dafür am Heizkörper mit dem Heizkörperschlüssel das Entlüftungsventil auf und warten Sie bis Wasser aus dem Heizkörper rinnt. Anschließend können Sie das Ventil wieder fixieren. Falls sich nämlich Luft in der Heizungsanlage befindet, arbeitet diese nicht effizient. Erkennbar ist dies zum Beispiel daran, wenn die Heizkörper nicht warm werden oder Sie ein Gluckern bei den Heizkörpern hören.


Vorkehrungen, damit die Heizung noch effizienter arbeitet:

Wir möchten Ihnen aber noch ein paar weitere Tipps geben, wie Sie noch effizienter heizen können:

Dämmen Sie die Verteil-Leitungen: Die Leitungen, welche in den einzelnen Räumen verlaufen und nicht gedämmt sind, heizen automatisch mit. Die Wärme ist nicht regelbar. Auch wenn die Heizkörper minimal eingestellt sind, die Heizungsrohre heizen immer voll mit.

Installieren Sie Thermostatventile: Thermostate am Heizkörper helfen die gewünschte Temperatur in den Räumen zu erzielen. Sie regeln abhängig von ihrer Umgebungstemperatur über ein Ventil einen niedrigeren oder höheren Durchfluss des Warmwassers für den Heizkörper.

Tauschen Sie die Heizkörper: Alte, für heutige Verhältnisse zu kleine Heizkörper benötigen oft recht hohe Vorlauftemperaturen von bis zu 90 °C. Das ist mit modernen Heizsystemen nicht mehr vereinbar. Ein Tausch der Radiatoren hilft hier sparen!


Fazit:

Eine jährliche Wartung hilft Energie und Geld zu sparen. Sie dient dem Umweltschutz, da die Heizungseinstellungen dabei kontrolliert werden, sodass die Heizung effizient und effektiv arbeitet. Außerdem gibt Sie Sicherheit, spart jede Menge Ärger falls notwendige Reparaturen anfallen würden und dient der Werterhaltung! Was eine Heizungswartung noch alles bringt, wie häufig diese durchgeführt werden muss und was sich der Profi im Detail alles ansieht, erfahren Sie auch hier!

Schreibe einen Kommentar

Ihre Mailadresse wird nicht publiziert.

Kommentar schreiben