Nachbericht zum Vortrag “Heizsysteme mit Zukunft”

Nachbericht zum Vortrag

Zu den Themen „Heizsysteme mit Zukunft“ und “Eigenstromerzeugung”

Der Vortrag „Heizsysteme mit Zukunft“ stieß auf reges Interesse!

Bei unserem Vortrag informierten sich Hausbesitzer über Möglichkeiten, wie sich langfristig Heizkosten sparen lassen.
Gewohnheiten ändern wird belohnt – umdenken ist angesagt – auch Sanierung in Etappen macht Sinn. Doch auch das Thema Eigenstromversorgung kam bei den Besuchern sehr gut an. Vor allem wurde hier konkret auf die Frage eingegangen: Wie es ab sofort gelingt den Strom zu 100 % selbst zu erzeugen.“


Immer mehr Hausbesitzer möchten sanieren und stehen vor der Frage: Wo anfangen?
Um diese Frage ging es am Donnerstag am 25. Jänner bei unserer gut besuchten Infoveranstaltung des Rings Österreichischer Heizkostensparer in unseren Geschäftsräumen am Standort in Weiten.

Der Tenor: „Jedes Haus ist individuell, man braucht immer Maßanzüge“, darin waren sich wir als auch der Energiefachmann Achim Kimmich vom Ring Österreichischer Heizkostensparer einig.

Noch immer ist die Gesamtheit der Haushalte ein Energie-Großverbraucher. „Ich bitte um Handzeichen: Wer heizt mit Öl?“, fragte Hauptreferent Kimmich die Zuhörer.
„Momentan findet zwar mal wieder ein Rückgang der Ölpreise statt, es vervielfachen sich aber die Kosten. Die Heizkosten schlagen also über die Jahre immer mächtiger zu Buche“, so die Aussage von Referent Achim Kimmich.

Der Fachmann forderte zum Umdenken auf. „Betrachten Sie nicht den Kessel als Herzstück der Heizanlage, sondern auch die Bereiche Wärmezentrum, Wärmeverteilung, Wärmeerzeugung und Wärmeübergabe, bereitgestellt und gewartet vom Experten.

So ist der Pufferspeicher mit einer Frischwasserstation das Wärmezentrum.

Zur Erläuterung: Der Pufferspeicher ist ein Wasserspeicher, der beide Systeme der Heizung versorgen kann, nämlich die Raumwärme und das Warmwasser. So ist beispielsweise ein 1.000-Liter-Pufferspeicher in Kombination mit einer Fußbodenheizung oder neuen Heizkörpern als Wärmeübergabe eine gute Wahl, auch als Schritt 1 einer Stufenlösung bei vorhandener Heizung gut machbar.

Ganz klarer Gewinn: der Heizkessel muss weit weniger häufig starten, das erhöht die Lebensdauer beträchtlich und reduziert den Schadstoffausstoß. Im Sommer, wenn der Wärmebedarf gering ist, kann der Pufferspeicher teilbeheizt werden. Eine Kombination mit Solarthermie ist meist sinnvoll, und zwar nicht nur für die Warmwasserbereitung, sondern auch für teilsolares Heizen.

Als Faustregel gilt: Je größer die Kollektorfläche auf dem Dach, desto größer der Pufferspeicher.

Ein – vielleicht auch später nachgerüsteter – Pellet- oder Holzkessel erzeugt Schubhitze, auch die wird im ausreichend dimensionierten Pufferspeicher zwischengelagert. Ein neuer Gas-Brennwert-Kessel kann ebenso die angemessene Lösung sein. Brennwerttechnik bedeutet, dass die heißen Abgase von 180 bis 200 Grad mittels Wärmetauscher auf bis zu 50 Grad heruntergekühlt werden. Mehr Wärme bleibt im Haus, was den Wirkungsgrad um immerhin rund 20 Prozent erhöht.


Wie sieht’s aus mit Wärmepumpe bzw. Erdwärmepumpe?

Geht auch, aber Vorsicht. Ist das Haus wärmepumpentauglich? „Hier droht Gefahr von Fehlinvestitionen“, warnt Achim Kimmich.

Der Knackpunkt ist die Vorlauftemperatur. Nur bei niedriger Vorlauftemperatur macht die Wärmepumpe Sinn, keinesfalls bei Heizkörpern: „Dann ist erheblich mehr Strom erforderlich“. Dargestellt wird die Effizienz in der so genannten Arbeitszahl, die beträgt bei Fußbodenheizungen 1:4, also: Eine Einheit Strom bringt vier Einheiten Wärme. Die Arbeitszahl bei Heizkörpern spricht für sich, 1:2 – in Kälteperioden heizt man teuer mit Strom!


Bleibt noch die Frage: Wie erzeugt man Warmwasser?

Kimmich rät zu Frischwasserstationen, die in öffentlichen Gebäuden bereits Pflicht seien. „Sie funktionieren im Durchlauferhitzer-Prinzip“. Der Vorteil ist, dass Trinkwasser nicht gelagert werden muss, sondern immer frisch aus der Leitung kommt.

Resümierend vor Beginn einer Maßnahme wäre die Erstellung eines individuelles Heizkostenspar-Konzept. Etwa so: Es werden die Heiz- und Investitionskosten über 20 Jahre ermittelt, unterschiedliche Alternativen gegenübergestellt, auch werden die Förderungen mit einbezogen und das Einsparpotential ermittelt.

Sie wollen ein Heizkostenspar-Konzept? Kein Problem melden Sie sich bei uns und wir beraten Sie zu Ihrem Anliegen!


Da wir jede Menge Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Heizungssystemen haben, stellten wir an diesem Tag auch eine Auswahl an Referenzen vor. Anschließend haben wir gerne Auskunft auf die Fragen der Zuhörer gegeben.

Die Informationsveranstaltung war sehr zufriedenstellend und kam sehr gut bei unseren Kunden an.

„Unsere Kunden nehmen diesen Service gerne an und fühlen sich durch die Informationen sicherer in der Wahl ihrer neuen Heizung. Damit haben wir unser Ziel erreicht“!

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