Die 7 größten Pellet-Mythen

Die 7 größten Pellet-Mythen

Die Wahrheiten über die Holzpresslinge 

Wie wird der Holzbrennstoff “Pellet” eigentlich erzeugt, warum muss dafür kein Baum gefällt werden und warum sind diese im Gegensatz zu anderen Brennstoffen günstig?
Seit über 20 Jahren sind die Holz-Pellets in Österreich als natürlicher Brennstoff aus erneurbaren Ressourcen bekannt.

Nichtsdestotrotz sind um den Brennstoff “Pellets” seit Jahren Mythen in aller Munde. Viele Unwahrheiten kreisen im Internet herum, welche wir in folgenden Beitrag aufklären möchten.
Wir schauen uns daher die sieben größten Pellet-Mythen etwas genauer an und räumen die Märchen über die kleinen Holzpresslinge auf.


Was sind Pellets?

Pellets sind genormte zylindrische Röllchen und bestehen zu 100 % aus naturbelassenen Holzresten (Hobelspäne, Sägespäne etc.). Die trockenen Holzreste werden zermahlt und unter hohem Druck in Spezialpressen zu Holz-Pellets gepresst. Bindemittel oder Zusatzstoffe sind nicht nötig und auch nicht erlaubt. Die Qualitätsrichtlinien für die Transport- und Lagerlogistik sind in der EN plus und ÖNORM M7136 definiert.

Wussten Sie eigentlich, dass das Heizen mit Pellets von kausl sauber und umweltschonend ist?

Wir liefern lose Pellets im Silowagen, 15 kg Säcke oder Pellet Big Bag von 750 bis 1000 kg. Vom Einfamilienhaus über Großabnehmer bei uns bekommen Sie garantiert Preise mit besten Konditionen und Top-Lieferservice! Die Qualität der Holz-Pellets bzw. den Brennstoff spielt für den optimalen Betrieb der Heizungsanlage eine wesentliche Rolle.

» Produktion aus naturbelassenen Hobel- oder Sägespäne
» Heizwert beträgt mind. 4,9 kWh pro kg (entspricht pro Liter Heizöl Extra Leicht – 2 kg Pellets)
» Schüttgewicht ist mind. 650 kg pro m³
» Wassergehalt (w) ist max. 10,0 %
» 6 mm Durchmesser
» 30 mm lang
» Geprüft nach ÖNORM M7135 und DIN plus, zugestellt nach ÖNORM M7136


Pellet-Mythen

Hier werden die sieben größten Pellet-Mythen aufgedeckt…

  1. Für die Pellet-Produktion werden Bäume abgeholzt!
    Wie schon erwähnt, werden für die Anfertigung von Holzpellets keine Bäume extra gefällt. Die Holzpresslinge werden aus Säge- oder Hobelspäne und anderen Reststoffen der Holzindustrie hergestellt. Da Holz in mehreren Schritten verarbeitet wird, fallen hier einige Nebenprodukte an. Zuerst wird der Baumstamm zu Schnittholz verarbeitet, welches das Hauptprodukt der Sägewerke ist. Die Holzreste wie Sägespäne und Hackschnitzel sind Nebenprodukte der Holzindustrie. Grundsätzlich kann man sagen, dass aus einem Nadelholz ca. 60 % Schnittholz und der Rest Sägenebenprodukte anfallen.
  2. Das Heizen mit Pellets ist teuer!
    Wenn man die Pelletpreise anderen Brennstoffen gegenüberstellt, kann man feststellen, dass die Preise der Holzpellets seit einigen Jahren stabil sind und andere fossile Brennstoffe wie beispielsweise das Öl um ca. 50 % teurer geworden ist. Pellets liegen unter dem Preisniveau von den fossilen Brennstoffen. Die Produktion der Holzpresslinge wächst von Jahr zu Jahr. Die Preise sind allerdings unabhängig von Weltmarktpreisen und anderen internationalen Krisen.
  3. Pelletheizungen sind Feinstaubschleudern!
    Der heutige Stand der Technik garantiert einen minimalen Feinstaubaustoß bei Pelletheizungen. Zudem müssen Pellethersteller die strengen Grenzwerte für Staubemissionen einhalten.
    Lediglich veraltete Geräte, eine falsche Bedienung oder auch minderwertige Brennstoffe stellen eine Feinstaubbelastung dar. Zu empfehlen ist, dass beim Kauf von Pellets auf das EN-Plus-Siegel geachtet wird, welches eine geprüfte Qualität der Pellets gewährleistet.
  4. Pelletlagerung und die Lieferung sind mühsam und geben kein behagliches Feuer im Wohnraum!
    Heutzutage werden die Pellets mit speziellen Silowägen geliefert. Dabei wird vor allem auf die baulichen Gegebenheiten und Wünsche der Kunden Rücksicht genommen.
    Die Pellets können in einem speziellen Lagerraum oder aber in Sackwaren im Keller gelagert werden. Pellets werden genauso wie das Heizöl, automatisch in der richtigen Menge vom Heizkessel gefördert. Besonders bequem und einfach sind auch die Pelletkaminöfen. Diese werden einmal mit einem Sack Pellets befüllt. Danach funktionieren diese vollautomatisch. Man erspart sich das Anheizen und Nachlegen.  So hat man auch mit einem Pelletofen behagliches gemütliches Raumklima im Wohnbereich.
  5. Aufgrund der hohen Anschaffungskosten, rechnet sich der Umstieg auf eine Pelletheizung nicht!
    Grundsätzlich sind die Holzpresslinge um zirka 20 % günstiger als fossile Brennstoffe wie Öl und Gas. Aus diesem Grund lohnt sich eine Pelletheizung sehr wohl. Die jährlichen Heizkosten können somit drastisch gesenkt werden. Der Einbau einer Pelletheizung rechnet sich daher schon nach einigen Jahren. Zudem gibt es staatliche Förderungen, welche man auf jeden Fall vom Bund und Land in Anspruch nehmen sollte.
  6. Eine Pelletanlage benötigt zu viel Platz, den man meistens nicht zur Verfügung hat.
    Eine Pelletanlage inkl. der Lagerung von den Brennstoffen benötigt mehr Platz als beispielsweise ein Ölheizung. Das Lager für die Pellets kann individuell an die Wohnverhältnisse und deren Baulichkeiten angepasst werden (Keller, Erdtank, Vorratsbehälter, Carport). Bei einem Einfamilienhaus muss in der Regel mit einer Grundfläche von 5 m² für den Lagerraum gerechnet werden.
  7. Pellets werden in großen Mengen nach Österreich importiert!
    Die Holzindustrie hat genügend Holzreste um den gesamten inländischen Pelletbedarf in Österreich zu decken. Mittlerweile gibt es in Österreich 43 Werke über das ganze Land verteilt, die den Markt pro Jahr mit zirka 1,5 Millionen Tonnen Pellets versorgt. Es können in Österreich aufgrund der großen Mengen an Holzresten mehr Pellet-Brennstoffe erzeugt werden, als verbraucht werden. Die Produktion und der Transport der Pellets bleibt auf jeden Fall in der Region. Somit sind Pellets umweltfreundlich, kurbeln die Wirtschaft in Österreich an und kurze Transportwege zum Kunden sind gewährleistet.

Fazit

Pellets sind gepresste Holzspäne und werden aus trockenem Restholz mit wenig Feuchtigkeit hergestellt. Pellets sind immer wieder nachwachsend und gehören zur krisensichersten Art des Heizens. Sie sind eine wirtschaftliche Alternative zu Öl und Gas und CO2 neutral. Viele Mythen kreisen um die Pellets, doch eines ist gewiss, an diesen ist nicht viel Wahrheit dran. Pelletheizungen sorgen für behagliche Wärme im Wohnraum, die Rohstoffe sind kostengünstig und für alle Wohnsituationen kann man eine individuelle Lagermöglichkeit schaffen. Falls Sie nähere Informationen zu Pelletheizungen bekommen möchten, stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Wir wissen, auf was es bei Pelletheizungen ankommt und ob sich für Sie eine Pelletheizung auszahlt.

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